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„Fortbildung fängt nicht erst nach dem Studium an!“ Das ist zumindest meine Einstellung zum Lernen für die berufliche Praxis. Deshalb suche ich mir immer wieder bewusst Angebote außerhalb des universitären Rahmens und bereite mich somit auf das Berufsleben vor.

Doch auch die Ruhr-Universität Bochum (RUB) bietet im Rahmen ihres sogenannten Optionalbereichs zahlreiche Möglichkeiten zur Erweiterung beruflicher Kenntnisse.

So schön das Studium auch ist, aber für die praktischen Erfahrungen sind wir Studenten selbst verantwortlich. Damit nicht jeder wieder bei Null zu suchen beginnt, stelle ich hier einige von mir absolvierte Fortbildungen und meine Erfahrungen damit in loser Reihenfolge vor.

Optionalbereich der RUB: Journalistische Textsorten

In Teil 4 meiner Serie geht es um das Seminar „Journalistische Textsorten“. Hier vermittelt der Kursleiter Gordon K. Strahl, freier Journalist und Inhaber des Textbüros Strahl, die Fähigkeit zur Unterscheidung der verschiedenen journalistischen Textsorten (Nachricht, Interview, Bericht, Rezension, Reportage, Kritik, Karikatur, Glosse, Leitartikel, Kommentar).

Aber was wären journalistische Textsorten ohne Schreibpraxis? – Deshalb wird von Woche zu Woche genau diese gesammelt: Jede besprochene journalistische Textsorte wird von den TeilnehmerInnen als Hausaufgabe umgesetzt.

Und damit dabei auch nichts schief geht, lernen die Studierenden auch die qualitative Bewertung und die journalistischen Grundregeln kennen.

Der Kurs empfiehlt sich jedem, der journalistische Praxis sammeln möchte: sei es für den eigenen Blog oder eine berufliche Tätigkeit im Journalismus oder der PR. Wann sonst hat man schon die Gelegenheit, journalistische Textsorten querbeet auszuprobieren?

Das Seminar wird in der Regel in jedem Semester angeboten und steht Studierenden aller Phasen des Bachelors offen. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Um das Modul im Optionalbereich abschließen zu können, ist eine (je Semester unterschiedliche) zusätzliche Geschichtsvorlesung verpflichtend.

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