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Logo des Computerspielemuseums BerlinAuch in meinem letzten Urlaub in Berlin ließ mich – wie schon in Hamburg und Wien – meine Leidenschaft für „Alles rund um Medien“ wieder einmal nicht los. Diesmal führte mich mein Interesse in das Computerspielemuseum zur Dauerausstellung „Computerspiele. Evolution eines Mediums“.

Und was soll ich sagen? – Als jemand, der eher ein distanziertes Verhältnis zu Games hat, war ich total gefesselt!

Ein „Mitmach“-Museum für die ganze Familie

Hier konnte sich unsere altersgemischte Gruppe austoben: neuentdecken, wiederfinden, in Erinnerungen schwelgen – je nach Alter. Was alle verband, war die Mannigfaltigkeit an Ausstellungsstücken.

Wobei „Ausstellung“ in weiten Teilen der falsche Begriff ist: „Mitmach“-Museum trifft es viel besser! Ob in der Arcade-Spielhalle, an der Wii, mit Eliza, Pong für fünf Spieler oder Mario Kart – hier kann sich jeder stundenlang vertiefen.

Aber nein, trotz aller Mitmacherei ist es natürlich auch Museum: so ist z.B. die Wall of Hardware mit über 50 Lieblingen „klassisch“ hinter Glas ausgestellt. Denn im Computerspielemuseum ist alles versammelt, was Rang und Namen hat: so beispielsweise auch ein Pong-Automat und ein Nimrod.

Und auch meinem wissenschaftlichen Anspruch wurde mit Hintergrundtexten und Expertenvideos zu Themen wie Historie, Spieleentwicklung oder auch Computerspielsucht genüge getan.

Tetril-Lampe

Diese Tetris-Lampe hat den Weg nach Bochum gefunden.

Museumsshop für die Computerspielerherzen

Highlight war sicherlich auch der Museumsshop: Hier gab es zahlreiche Gimmicks zur Spieleszene wie Pacman-Handwärmer, T-Shirts, Rucksäcke – oder auch eine Tetris-Lampe, die bei mir zu Hause eingezogen ist.

Wo, wann, wie teuer?

Wer jetzt für seinen nächsten Berlintrip ein neues Ziel gefunden hat, hier die Fakten:

Computerspielemuseum Berlin: Computerspiel. Die Evolution eines Mediums

Karl-Marx-Allee 93a
10243 Berlin

Öffnungszeiten

täglich 10-20 Uhr

Eintritt

Normal: 8 €
Ermäßigt: 5 €
Familienkarte: 17 €

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