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Ich bin kein klassischer Serienjunkie. Aber wenn mich eine Serie fesselt, dann klebe ich am Sofa fest. Zurzeit hat mich das Serienfieber voll erwischt: diesmal mit „The Newsroom“. Wie gerufen kommt da Petra Arentzens Serien-Blogparade, an der ich mit diesem Artikel teilnehme.

Worum es in „The Newsroom“ geht

Da ich die HBO-Serie erst lange nach ihrer Erstausstrahlung entdeckt habe, hänge ich derzeit noch bei Staffel 2 auf DVD. Die dritte und letzte Staffel wird derzeit in Deutschland bei Sky Atlantic HD ausgestrahlt und ist außerdem über Amazon Instant abrufbar.

Hauptperson ist Will McAvoy: Er ist Nachrichtensprecher und Gesicht des fiktiven Kabelsendes ACN Networks. Zu Beginn der ersten Staffel verlässt sein ausführender Produzent mit den meisten Mitarbeitern die Sendung. Sein Chef stellt deshalb ohne sein Wissen Wills Ex-Freundin Mackenzie MacHale als neue ausführende Produzentin ein.

Zusammen wagen sie eine „Revolution“: Mit News Night 2.0 wollen sie weg vom üblichen Sensationsjournalismus hin zu einem investigativen Journalismus mit kritischem Nachhaken in Anlehnung an die amerikanischen Anchors aus der Blütezeit des Fernsehens. Nicht ganz einfach, diesen Anspruch zu erfüllen: Neben unerfahrenen Mitarbeitern steht ihnen auch die Chefetage der Muttergesellschaft immer wieder im Weg, die auf Quotenjagd und auf die Werbeeinnahmen angewiesen ist.

Mehr wird hier nicht verraten – ihr wollt ja genauso gespannt mitfiebern!

Harte Fakten zu „The Newsroom“

Produktionsland: USA
Produktionsunternehmen: HBO
Produktionsjahr: 2011-2014
Episoden: 25 in 3 Staffeln
Genre: Drama
Idee: Oscarpreisträger Aaron Sorkin
Offizielle Website

Warum hat mich „The Newsroom“ so gefesselt?

Meine Hauptfrage und etwas, was mich bei der Serie hat bleiben lassen: Wie geht eine Produktion eines Kabelnetzwerkes (HBO) quasi mit ihrem Auftraggeber reflektierend um? Ein weiterer Spannungfaktor: Die Serie bindet immer wieder reale Nachrichten, wie z.B. Osama bin-Ladens Tod, den arabischen Frühling, das Deepwater Horizon-Unglück oder die Präsidentschaftswahl, in ihre Handlung ein. Immer aus Sicht der fiktiven Redaktion: Interessant, den Vergleich zwischen dem fiktiven Umgang von News Night und der realen Berichterstattung zu ziehen.

Wie gebannt fiebere ich mit den Protagonisten, wenn sie sich wieder mit kritischen Fragen unbeliebt machen – Die bange Frage: Halten sie ihre unbequeme Art durch?

Ich würde mir jedenfalls manchmal mehr News Night in der Realität wünschen …

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