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Eingang Internationales Zeitungsmuseum AachenIm Rahmen des Non-Profit-Camps war ich im Internationalen Zeitungsmuseum in Aachen. Anders als der Name vermuten lässt ist dies jedoch viel mehr: ein Medienmuseum.

Zwar wird immer noch – ganz in der Tradition des Gründers – eine große Zeitungssammlung gepflegt und ausgebaut. Das Museum stellt aber nicht nur auf die Geschichte der Zeitung ab. Vielmehr werden hier verschiedene Pfade eingeschlagen:

Die Entstehung der Massenmedien

Unter der Überschrift „Geschichte der Massenmedien“ wird ein Rundumschlag vom Druck über das Radio, den Fernseher bis zum Internet gemacht.

Natürlich werden hier Schätzchen der Zeitungssammlung wie eine Ausgabe des „J’accuse“ von Émile Zola im Rahmen der Dreyfus-Affäre gezeigt. Angereichert wird die Mediengeschichte sehr interaktiv mit einem Hörspiel über die Radiogeschichte oder einem Kurzfilm zur Geschichte des Fernsehens. Die interaktive Weltkarte mit Zeitungsbeispielen ermöglicht einen Einblick in die Vielfalt dieses Mediums weltweit.

Die Schrift: Es gab und gibt nicht immer die selbe

Plastische Wand mit SchrifftypenNatürlich wird in einem Zeitungsmuseum aber auch auf „Die Geschichte der Schrift“ eingegangen. Mit einer plastischen Wand werden unterschiedliche Schriften und Schrifttypen präsentiert:

Was darf in den Medien wie berichtet werden?

Inhalt PressekodexDas regelt in Deutschland der Pressekodex – „Eine Zensur findet nicht statt“, sagt Artikel 5 des Grundgesetzes. Das ist aber leider nicht überall so: Immer noch erleiden Reporter Repressalien bzw. sterben, weil sie berichten.

Fazit

Das Internationale Zeitungsmuseum lädt ein, die Geschichte der Medien zu entdecken. Aber noch viel mehr: auch auf Gegenwart und Zukunft wird geblickt.

Leider war die eine Stunde Zeit, die wir hatten, viel zu wenig: Ich werde also wiederkommen, denn es hat Lust auf mehr gemacht.

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