„Fortbildung fängt nicht erst nach dem Studium an!“ Das ist zumindest meine Einstellung zum Lernen für die berufliche Praxis. Deshalb suche ich mir immer wieder bewusst Angebote außerhalb des universitären Rahmens und bereite mich somit auf das Berufsleben vor.

Doch auch die Ruhr-Universität Bochum (RUB) bietet im Rahmen ihres sogenannten Optionalbereichs zahlreiche Möglichkeiten zur Erweiterung beruflicher Kenntnisse.

So schön das Studium auch ist, aber für die praktischen Erfahrungen sind wir Studenten selbst verantwortlich. Damit nicht jeder wieder bei Null zu suchen beginnt, stelle ich hier einige von mir absolvierte Fortbildungen und meine Erfahrungen damit in loser Reihenfolge vor.

Optionalbereich der RUB: Grundlagen der Webprogrammierung

Im 7. Teil meiner Serie geht es um das Seminar „Grundlagen der Webprogrammierung“. Hier vermittelt die eTrainerin und Dozentin Martina Rüter Einsteigerwissen rund um HTML und CSS, aber auch Javascript, jQuery und Bootstraps.

Aber was wäre Webprogrammierung ohne Praxis? – Deshalb wird genau diese gesammelt: Auf der Lernplattform Moodle gibt es Wochenaufgaben, in denen man das gelernte umsetzen kann – oder sich durch Literaturhinweise und Linklisten graben kann, um tiefer in die vielfältigen Möglichkeiten der Webprogrammierung einzusteigen. Wöchentliches Feedback auf die eingereichten Aufgaben motiviert und zeigt Fehler (die im unübersichtilichen Codetext gern passieren) schnell auf.

Da aber heute in der Praxis (fast) nichts mehr ohne Content Management Systeme (CMS) funktioniert, blendet Martina Rüter diese nicht aus und führt kurz in die Benutzung sowie die Installation der Systeme WordPress sowie Joomla auf eigenen Servern ein.

Der Kurs empfiehlt sich allen Studierenden, die Grundlagen der Webprogrammierung kennenlernen möchten – sei es um eine eigene Webseite / einen eigenen Blog zu erstellen, Änderungen an bestehenden Seiten vorzunehmen oder die eigene Scheu vor den wenigen Codeschnipseln in CMS zu verlieren.

Der Kurs schließt mit einer benoteten Projektarbeit: der eigenen Erstellung einer Webseite (auch in Partnerarbeit) zu einem selbst gewählten Thema, mit eigener Konzeptionierung und „Programmierung“.

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