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Stift auf ArbeitsblattSamstagmorgen, 30. Mai 2015, früh aufstehen: Es ruft der Workshop-Tag des Bundes deutscher katholischer Jugend (BDKJ) in Hagen. Eingeladen hatte mich BDKJ-Bildungsreferentin Hannah Scharlau, um Gruppenleitern der katholischen Jugendverbände das weite Feld der Öffentlichkeitsarbeit näher zu bringen. – Kennengelernt habe ich Hannah übrigens auf dem Non-Profit-Camp in Aachen: So schnell trifft man sich wieder 😉

Während in anderen Gruppen gekocht, gespielt oder sich mit dem Jugendschutz auseinandergesetzt wurde, ging es in unserer fünfköpfigen Gruppe den ganzen Tag um klassische und neue Möglichkeiten der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Non-Profit-Bereich.

Aus meiner Erfahrung heraus weiß ich, dass das Thema teils recht trocken ist. Wird es dann auch noch nur trocken referiert, dann schürt Texte schreiben und Fotos machen eher Ängste. Oberste Prämisse deshalb für mich: Ab in die Praxis, denn ohne viel üben und ausprobieren wird’s nur schlimmer!

So betrachteten wir Original-Pressemitteilungen verschiedener Non-Profit-Organisationen: Was gefällt uns, was würden wir anders machen? – Einig waren sich alle: Am liebsten lesen wir Geschichten und keine sachlichen „Verlautbarungen“. Nach einem kurzen Input zu formalen Kriterien der Pressemitteilung ging es dann in die angekündigte Praxis: Mit den Wörtern wurde gerungen, schlussendlich besiegten die Workshop-Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedoch alle Hindernisse und schrieben spannende Artikel über den Workshop-Tag für Gruppenleiter des BDKJ.

Frisch gestärkt mit den Kochkünsten aus einer anderen Workshopgruppe ging es nach der Mittagspause weiter: Was wäre ein Artikel auf der Homepage oder eine Pressemitteilung ohne Bilder? – Langweilig!

Also beschäftigten wir uns mit den (auch juristischen) Grundregeln „guter“ Fotos und gingen auf Fotoexpedition in die anderen Workshops: Waren hier die Vorkenntnisse auch sehr unterschiedlich, so hatten doch alle viel Spaß und wir am Ende auch passendes Bildmaterial für unsere Berichterstattung.

Zum Abschluss gingen wir noch kurz auf die Themen „Webseite“ und „Social Media“ ein: Aufgrund der jugendlichen Zielgruppe nicht zu unterschätzende Kanäle.

Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für konstruktive Stunden. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß mit euch gemacht. Ich freu mich drauf, zu sehen, wie ihr in Zukunft Öffentlichkeitsarbeit in euren Gruppen macht. Und auch an Hannah ein dickes Dankeschön für die Möglichkeit, ein bisschen was von meiner Leidenschaft für die Öffentlichkeitsarbeit zu vermitteln.

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