Vor nicht ganz einem Jahr fand das 1. Non-Profit Camp in Aachen statt – und ich war begeistert. Als die Organisatoren sich für eine Neuauflage entschieden, stand fest: Ich bin wieder dabei! Diesmal sogar schon im Vorhinein, denn ich durfte eine Woche lang den Twitter-Kanal kuratieren. Lest mehr dazu in diesem Interview, dass Organisatorin Rebecca Belvederesi-Kochs mit mir geführt hat.

Mit Höhenangst auf den Aachener Dom – Halb so wild!

Collage: Im und auf dem Aachener Dom

Collage: Im und auf dem Aachener Dom

Aber nun zum eigentlichen Non-Profit Camp am 22./23. Januar 2016: Das freitägliche Kulturprogramm absolvierte ich in diesem Jahr im und auf dem Dach des Aachener Doms. Spannend, wie die Baumeister seit 800 immer wieder kreativ und für ihre jeweilige Zeit fortschrittlich dieses Gebäude (weiter-)gebaut und erhalten haben. Und der Blick über Aachen (trotz meiner Höhenangst locker zu schaffen) allein ist diesen Aufstieg wert.

Der Non-Profit Sektor in seiner ganzen Vielfalt

Mike und ich beim 2. Non-Profit Camp in Aachen

Mike und ich beim 2. Non-Profit Camp in Aachen

Am Samstag ging es dann an’s Eingemachte: Das BarCamp präsentierte die ganze Bandbreite von Non-Profits: Rotes Kreuz, Hospizhilfe, Jugendarbeit, u.v.m. Und wie schon im letzten Jahr gab es wieder viele spannende Sessionangebote, zwischen denen man sich kaum entscheiden konnte – aber, es ist uns dennoch geglückt: Von Vorteil, wenn man zu mehreren von einer Organisation da ist (in meinem Fall vom Roten Kreuz), da kann man sich dann auch mal taktisch aufteilen 😉

Die Keynote: „Fadi kocht syrisch“

Wie man „mal eben“ in acht Wochen ehrenamtlich ein Kochbuch eines syrischen TV-Kochs, der inzwischen als Flüchtling in Aachen lebt, konzepiert, layoutet, drucken und binden lässt und verkauft, davon berichteten Corina und Meike vom Projekt „Fadi kocht syrisch“. Beeindruckend, was, wenn man denn will, so auf die Beine zu stellen ist – Chapeau!

Ihr ultimatives Kochrezept für’s Ehrenamt, das wohl auf fast jedes freiwillige Projekt passt:

Von den eigenen Fähig- und Fertigkeiten bis zu Kampagnenstrategien

Danach tummelte ich mich noch in einer Session zum „Talentkompass.NRW“. Dies ist ein Tool, mit dem Ehrenamtliche sich und ihre Bedürfnisse entdecken können, feststellen, was sie eigentlich genau machen wollen. Mal schauen, ob und wie sich das in die Verbandsarbeit implementieren lässt.

Ich wollte als nächstes jedenfalls in eine Session zum Thema „Kampagnen“ – und da war ich auch. Bereichert anschließend um ein paar Faustregeln:

Fazit

Naja, und wie immer nach solchen Tagen bin ich motiviert bis in die Fußspitzen und voller Ideen:

Vielen herzlichen Dank allen Organisatoren und Sponsoren, die das Non-Profit Camp in diesem Jahr erneut möglich gemacht haben. Versprochen: Ich komme nächstes Jahr wieder!

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